Ulrike Suppes
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Ulrike Suppes
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Traumhafte Bilder.
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Franka G.:
Also ich finde die Bilder sind einfach traumh
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Michael:
Wow, das sind vielleicht Fotos, da fällt mir
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Wahninn, wie schön das Licht auf den Fotos vo
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Tatjana Muschlik:
Was für ein Typ von Journalist bist du? Hast
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Franks:
Wow...diese Fotos sind echt unglaublich gelun
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Helmi Kramer:
Echt tolle Bilder. Mit welcher Kamara hast du
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Thema: Pressemeldungen

Abschied von einem Freund


Istvan Csicsery-Rónay

(Budapest, 13. Dez. 1917 – 22. April 2011)



Am Karfreitag, 22. April starb mein langjähriger Freund Prof. Dr. Istvan Csicsery-Ronay. Eine große Persönlichkeit des ungarisch-amerikanischen Exils. Schriftsteller, Politiker und Verleger.


Fast zwanzig Jahre lang verband uns eine schriftstellerische Korrespondenz zwischen Stuttgart und Washington D.C., wo er im Exil lebte. Wenn er zum P.E.N-Kongress flog oder sich eine Zwischenlandung in Stuttgart ergab, trafen wir uns persönlich.

1990 kehrte er in seine Heimat Ungarn zurück.

So kannte ich ihn als Schriftsteller und Verleger, Menschenrechtler, als Parlamentarier und Politiker. 

Ab 2007 flog ich einmal jährlich nach Budapest und berichtete als freie Journalistin über sein Elternhaus (Zichy-Museum) in Zala am Plattensee, seine Verwandtschaft zu solch berühmten historischen Persönlichkeiten wie Mihal Zichy und Liszt, sowie über die große Ausstellung ungarischer Künstler in der Nationagalerie, deren Kurator er war.


(Fortsetzung folgt).






Ulrike Suppes 22.04.2011, 22.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Tod einer Menschenrechtlerin



Flieder (Mai 2009), der Monika Gerstendörfer besonders gut gefiel. Auf diese Aufnahme reagierte sie begeistert. (Foto: USuppes)



Abschied von Dipl. Psych. Monika Gerstendörfer



Monika Gerstendörfer - einer ihrer letzten Auftritte am 7.11.2009 (Foto:USuppes)




In der Nacht zum 19. Februar erreichte mich ein Anruf, der mir die erschütternde Nachricht vom Tod der Autorin, Dipl. Psychologin und Menschenrechtlerin Monika Gerstendörfer, überbrachte.

In den letzten Jahren hatte ich gelegentlich Buchrezensionen zu mir wichtig erscheinenden Büchern wie "Der verlorene Kampf um die Worte" von Monika Gerstendörfer rezensiert und auch Interviews wie "Bitte nicht so deutlich!" mit ihr veröffentlicht.

Während meiner Angestelltenzeit bei ver.di (2000-2003) beriet sie mich gegen Mobbing.

2005 wurde sie mit den "1000 Women for Peace" für den Friedensnobelpreis nominiert.

Meine letzte persönliche Begegnung mit ihr fand am 7. November 2009 in Hachenburg statt, als ich für das Nachrichtenportal Rhein-Wied-News die Landestagung des Weissen Rings im Kloster Schönstatt in Hachenburg besuchte, in deren Rahmen Monika Gerstendörfer als Fachreferentin einen Vortrag hielt und abends als Krimiautorin las.

Es ging ihr nicht gut. Ich überlegte, ob es sich um psychosomatische Beschwerden handelte, die sich körperlich auswirkten oder eine organische Erkrankung, die sie psychisch in Mitleidenschaft zog.

Danach gab es noch einen Mailwechsel unter anderem um die eventuelle Rezension ihres neuen Buches.

Monika Gerstendörfer war für mich Expertin und Fachfrau, eine engagierte und hochqualifizierte Menschenrechtlerin, vor allen Dingen aber auch Mitfrau und Mitkämpferin gegen verkrustete Strukturen..

Die Privatperson blieb mir fremd.

Ich hatte den Eindruck, dass sie ihr Leben so gestaltete, wie sie es wollte und sie für andere Menschen eine hohe Lebensleistung erbringt. Sie fragte mich oft um Rat, bat um Kommentare und Statements. So ergab sich eine intensive Zusammenarbeit.

Ihr Tod kam für mich völlig unerwartet. Ich ging davon aus, dass unsere Zusammenarbeit in 2010 fortgesetzt würde.

Sie hat mir viel nahegebracht und mir wichtige sprachliche Zusammenhänge vermittelt, wofür ich ihr dankbar bin. Sie hat meine Wahrnehmung für die Sprache geschärft, was mir auch als Journalistin sehr hilfreich ist. Durch sie habe ich erfahren dürfen, dass und wie Sprache Wirklichkeit schafft.

Was sie mir bedeutet hat und was ich mit ihr verloren habe, wird sich immer wieder in Erinnerung bringen.

Ulrike Suppes
Journalistin


Zu Monika Gerstendörfer:


Der verlorene Kampf um die Wörter


Bitte nicht so deutlich!

Ulrike Suppes 22.02.2010, 21.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Bundesverdienstkreuz für Ulrike Suppes

 




Ulrike Suppes mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet



Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz: „Ordensverleihung lenkt Blick auf besondere Leistungen“



21.01.2008 „Nichts ist wichtiger für eine demokratische Gesellschaft als das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger für die gemeinsamen Belange. Die Verleihung eines Ordens gibt uns Gelegenheit, Menschen zu würdigen, die sich in besonderem Maße für die Gemeinschaft eingesetzt haben “, sagte Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz am Montag (21.1.) in Stuttgart. Die Ministerin hob den hohen Stellenwert hervor, den die Landesregierung dem ehrenamtlichen Engagement beimisst. Sie händigte Ulrike Suppes das von Bundespräsident Horst Köhler verliehene Bundesverdienstkreuz aus.


„Insbesondere für ihr Engagement 1996 gegründeten Vereins „M.E.L.I.N.A – Inzestkinder / Menschen aus VerGEWALTigung e.V.“ wird Ulrike Suppes geehrt“, sagte die Ministerin. „M.E.L.I.N.A“ ist der erste und wohl nach wie vor einzige Verein in Deutschland, der als Ansprechpartner für Inzestkinder auftritt und Hilfe aus der Isolation anbietet. Der Verein leistet unter anderem durch die Organisation von Begegnungswochenenden, Bereitstellung von Informationsmaterial und kompetenten Hilfen in wertvollster Weise Unterstützung für die einzelnen Betroffenen. „Trotz der sicherlich auch für Ulrike Suppes psychisch wie physisch belastenden Gespräche ermutigte sie Rat- und Hilfesuchende und vermittelte konkrete Hilfemöglichkeiten“, führte Stolz aus. Mit ihrem Engagement habe sie die Grundlage dafür geschaffen, dass Inzestkinder in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Der mutige Schritt in die Öffentlichkeit führe zu einem wahrnehmbaren Bewusstseinswandel, um „einer Ausgrenzung der Inzestkinder sowohl in deren Kindheit als auch später als Erwachsene entgegenzuwirken.“


Die Ministerin weiter: „Der Staat weiß um die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements. Es ist ihm wichtig, Menschen, die sich für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger in vorbildlicher Weise eingesetzt haben, seinen Dank und Anerkennung zu zeigen.“ Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit solle durch die Ordensverleihung auf ganz besondere Leistungen gelenkt werden. Die Auszeichnung sei ein sichtbares Zeichen des Dankes für beispielhaftes, weit über das normale Maß hinausgehendes Engagement. „Dadurch werden Leitbilder gesetzt, an denen sich andere orientieren können. Ihr Wirken verdient in hohem Maße Dank und Anerkennung. Ulrike Suppes ist ein Vorbild“, würdigte die Ministerin.


Quelle: Ministerium für Arbeit und Soziales












Sehr geehrte Frau Suppes,


 
im Namen des Präsidiums des DFJV beglückwünsche ich Sie ganz herzlich zu dieser ehrenvollen Auszeichnung. Gerade in der heutigen Zeit, in der sich der Staat immer mehr aus der Verantwortung zieht, ist es wichtig, dass unsere Gesellschaft immer noch Menschen hat, die sich für andere einsetzen.
 
Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute und möchte Sie ermutigen, Ihren weg weiterzugehen.
 
Mit den besten Grüßen aus Berlin
 
 
Thomas Dreesen


 
 
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Thomas Dreesen
Vorstand
DFJV Deutscher Fachjournalisten-Verband AG
Machnower Straße 27
14165 Berlin
Tel. 030 / 81 00 36 883
Sek. 030 / 81 00 36 880
Fax: 030 / 81 00 36 889
AG Charlottenburg HRB 104390 B
Vorstand: Thomas Dreesen
Präsident: Prof. Dr. Siegfried Quandt
Aufsichtsratsvors.: Heinrich Ackermann





Ulrike Suppes 21.01.2008, 23.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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